Ma√ünahmen >  Abtragung der Uferw√§lle 

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Naturbeobachtungen

07.03.17

Die Uferschnepfen sind zur√ľck inder Hetter

Nachdem es in den letzten Wochen reichlich geregnet hatte, pr√§sentieren sich die Fl√§chen in der Hetter p√ľnktlich zur Ankunft der V√∂gel wunderbar feucht. Einige Ornithologen hatte die Tiere schon... [mehr]

Abtragung der Uferwälle

Die das Gebiet umlaufenden Gr√§ben (Landwehren) werden regelm√§√üig vom Deichverband gepflegt. Dabei f√§llt Mahdgut und schlammiger Aushub an, der an der Uferb√∂schung abgelagert wird und sp√§ter von den Grundeigent√ľmern abgefahren bzw. auf der Fl√§che verteilt werden sollte.

Da dies nicht √ľberall erfolgt, sind im Laufe der Jahre Uferw√§lle entstanden, die aktuell von den Landwirten selten oder gar nicht mehr bewirtschaftet werden. Dort haben sich Hochstaudenfluren entwickelt, die von Wiesenv√∂geln nicht genutzt werden k√∂nnen.

Diese S√§ume haben zudem eine Barrierewirkung, denn sie verhindern, insbesondere f√ľr die Jungv√∂gel der Wiesenlimikolen (z.B. Uferschnepfe), den Zugang zu feuchten Bereichen nahe der Landwehr. Diese Aufwallungen sollen an einigen Stellen beseitigt und das Gel√§nde wieder auf das nat√ľrliche Niveau abgesenkt werden.

Auch mit dieser Ma√ünahme wird sowohl Nahrungsangebot als auch -verf√ľgbarkeit von Insekten, W√ľrmern und anderen im und auf dem Boden lebenden kleinen Wirbellosen Tiere f√ľr die Uferschnepfe und Ihre Jungv√∂gel verbessert. Dies sollte sich positiv auf den Reproduktionserfolg auswirken, eine Ausdehnung von Brutareal und Brutzeitraum bewirken und die Mortalit√§tsrate der K√ľken (aufgrund besserer Fitness von Alt- und Jungv√∂geln) senken.