Hetter 

Life+ Natur

Naturbeobachtungen

07.03.17

Die Uferschnepfen sind zurück inder Hetter

Nachdem es in den letzten Wochen reichlich geregnet hatte, präsentieren sich die Flächen in der Hetter pünktlich zur Ankunft der Vögel wunderbar feucht. Einige Ornithologen hatte die Tiere schon... [mehr]

Die Hetter

Grünland in der Hetter (Foto: D. Doer, NABU-Naturschutzstation; Mai 2009)

Die große Wiesen- und Weideniederung zwischen Emmerich und Rees steht stellvertretend für die traditionelle bäuerliche Kulturlandschaft am Niederrhein: ausgedehnte, flache offene Feuchtwiesen und -weiden.

Mit zwei großen Bögen ragt das Naturschutzgebiet "Hetter-Millinger Bruch" in die Niederlande hinein. Im Norden wird das Gebiet durch drei Landwehren, im Süden werden Großer und Kleiner Hetterbogen durch die Autobahn A3 begrenzt.

Früher war das Gebiet vor allem im Winterhalbjahr bei Hochwasser regelmäßig überschwemmt. Nach dem Rückgang des Hochwassers blieben die tiefer gelegenen Bereiche lange "blank" und attraktiv als Brutplatz für Feuchtwiesenvögel. Die Hetter ist heute das wichtigste Brutgebiet für die Uferschnepfe und den Rotschenkel in Nordrhein-Westfalen.