Hetter 

Life+ Natur

10.03.19

Die ersten Uferschnepfen sind angekommen

Am 4.3. wurden wieder die ersten 3 Uferschnepfen in der Hetter gesehen. Herr Ernst hat uns dies gemeldet. Am vergangenen Sonntag konnte er sogar 18 Uferschnepfen, 4 Rotschenkel, 5 Goldregenpfeifer... [mehr]

Die Hetter

Grünland in der Hetter (Foto: D. Doer, NABU-Naturschutzstation; Mai 2009)

Die große Wiesen- und Weideniederung zwischen Emmerich und Rees steht stellvertretend für die traditionelle bäuerliche Kulturlandschaft am Niederrhein: ausgedehnte, flache offene Feuchtwiesen und -weiden.

Mit zwei großen Bögen ragt das Naturschutzgebiet "Hetter-Millinger Bruch" in die Niederlande hinein. Im Norden wird das Gebiet durch drei Landwehren, im Süden werden Großer und Kleiner Hetterbogen durch die Autobahn A3 begrenzt.

Früher war das Gebiet vor allem im Winterhalbjahr bei Hochwasser regelmäßig überschwemmt. Nach dem Rückgang des Hochwassers blieben die tiefer gelegenen Bereiche lange "blank" und attraktiv als Brutplatz für Feuchtwiesenvögel. Die Hetter ist heute das wichtigste Brutgebiet für die Uferschnepfe und den Rotschenkel in Nordrhein-Westfalen.